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Unsere Glas- Vordächer von

 

Die Auswahl an Vordächern für den Hauseingang ist riesig. Je nach Bauform, Ausführung und Konstruktion bieten sich für verschiedene Haustüren und Fassaden die unterschiedlichsten Vordach-Typen an. Wir versuchen, Ihnen auf dieser Seite eine Entscheidungshilfe zu geben, damit Sie das perfekt passende Vordach für Ihre Haustür finden.

Am Ende der Seite zeigen wir Ihnen auch eine kleine Auswahl der möglichen Vordächer

Sie können sich nicht entscheiden? Kein Problem. Wir beraten Sie gerne.

 

Welchen Zweck soll das neue Vordach erfüllen?

Zunächst erfüllt jedes Vordach immer den Grundzweck, den Bereich direkt vor der Haustür von Regen und Schnee freizuhalten, damit z. B. Besucher vor der Haustür trocken stehen können. Im Wesentlichen sollte der Raum vor der Haustür durch das Vordach nicht allzu sehr abgedunkelt werden und sich optisch harmonisch in das bauliche Umfeld des Hauses einpassen.
Hinzu kommt aber auch, dass das Vordach als zusätzlicher Windschutz funktionieren kann, was mit passenden Seitenteilen als Windschutz realisiert werden kann. Dies ist besonders bei exponierten Hauslagen und Eingangsbereichen sinnvoll, denn bei heftigem Wind wird der Eingangsbereich sonst trotzdem nass. Ist Ihr Hauseingang ringsum ungeschützt, z.B. ohne Mauernischen, Anbauten, etc., sollten Sie mindestens einseitig einen Windschutz unter dem Vordach per Seitenteil einplanen.
Das Wichtigste zum Vordach-Zweck:

  • Vordächer schützen in erster Linie vor Regen und Schnee
  • ein Vordach mit Seitenteil kann zusätzlichen Windschutz bieten
  • unter dem Vordach soll es ausreichend hell bleiben und einladend wirken

Kann man ein Vordach selber bauen?

Die Montage eines Vordaches in Eigenleistung sollte für jeden handwerklich begabten Menschen möglich sein. Es empfiehlt sich jedoch schon aus Sicherheitsaspekten, auf zugelassene Bausätze zurückzugreifen. Der vollständige Eigenbau von Vordächern setzt ein erhöhtes Maß an Fachkenntnis und Erfahrung voraus. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass das passende Werkzeug vorhanden ist und die notwendige Sorgfalt an den Tag gelegt wird. Schließlich stehen später einmal Menschen unter dem Vordach und dementsprechend sollte alles sicher montiert werden. Es muss ausgeschlossen werden, dass Bauteile herabfallen oder im schlimmsten Fall das ganze Vordach zusammenbricht. Bei der Verwendung von Glas sei hiermit auf die besonderen Anforderungen an eine Überkopf-Verglasung hingewiesen.
Wer sein Vordach selber bauen möchte, sollte immer mit einer zweiten Person bei der Montage arbeiten und auf einem zugelassen, standsicheren Gerüst arbeiten. Eine Anleitung, wie Sie ein Vordach selber montieren können stellen wir Ihnen gerne zu Verfügung.


Das Wichtigste zum Vordach-Eigenbau:

  • Ein Vordach selber bauen ist sehr gut möglich
  • hochwertiges Werkzeug ist Voraussetzung
  • Vordach-Arbeiten immer mindestens zu zweit und mit passendem Baugerüst ausführen
  • Anforderungen an Überkopf-Verglasungen prüfen

Welche Größe sollte ein Vordach haben?

Die Breite des Vordachs sollte so gewählt werden, dass an den Seiten links und rechts ein ausreichend großer Überstand des Daches über die eigentliche Haustür hinaus gewährleistet wird. Damit wird sichergestellt, dass auch bei stärkerem Wind ein ausreichend großer Bereich unter dem Vordach trocken und geschützt bleibt.
Allerdings darf der Überstand aus optischen Gründen auch nicht zu breit werden, da sonst das Gesamt-Erscheinungsbild Ihres Hauseinganges gestört wird.
Für die Tiefe des Vordaches gilt Ähnliches. Auch hier muss über die Tiefe ein ausreichender Regenschutz gewährleistet werden. Vordächer mit zu großer Tiefe wirken jedoch schnell überdimensioniert.
Unsere Empfehlung zur Vordachgröße:

  • Mindestens Vordach-Überstand 30-40cm je Seite
  • Die Vordachbreite sollte kleiner als die doppelte Breite der Haustür-Öffnung sein
  • Vordach-Tiefe mindestens 70cm, 90-110cm sind ideal

Welche Bauform des Vordaches passt zum Eingang bzw. zur Fassade?

Der Spielraum für die Vordach-Bauform wird oft durch den Bereich über der Haustür vorgegeben. Ist hier wenig Platz nach oben, z.B. durch darüber liegende Fenster, Dachtraufe o.ä., kommen nur Vordächer mit flacher Bauweise in Frage. Bei sehr beengten Verhältnissen ist eine Konstruktion zu wählen, bei der die Vordach-Träger unterhalb des Vordaches, ggf. direkt neben der Haustür angebaut sind.
Flaches Vordach oder besser eines mit Giebel? Die Vordach-Bauform sollte im Einklang zum Gesamteindruck des Hauses stehen. Eine moderne, freitragende Vordachkonstruktion passt sicher besser zum Architektenbungalow als zu einem Fachwerkhaus. Hier ein paar Anregungen dazu:
Befindet sich Ihr Eingang an der Giebelseite des Hauses, kann ein Vordach in Giebelform die bessere Wahl sein. Liegt Ihr Hauseingang an der Traufseite des Hauses, sollte sich die Dachfläche in der Linienführung des Vordachs wiederfinden. Hier ist eine flache Bauform ggf. passender und fügt sich optisch besser ins bauliche Umfeld ein.
Weiterhin sollte die Ableitung des Regenwassers bedacht werden. Bei nach vorn geneigten Vordächern fließt der Regen auf dem Dach in Richtung Aussenkante. Hier kann er durch eine dezente Regenrinne seitlich gut abgeleitet werden. Eine Vordachneigung zum Haus hin ist ebenfalls denkbar, wobei der Regen dann zur Fassade abgeleitet wird. Bei dieser Lösung kann es bei Schnee auf dem Vordach jedoch dazu kommen, dass der Bereich zu Hausfassade hin dauerhaft der Nässe ausgesetzt ist. Eine besonders leistungsfähige, bauliche Abdichtung zwischen Vordach und Fassade ist hier notwendig.
Unsere Empfehlungen zur Vordach-Bauform:

  • Die Vordach-Bauform muss optisch zur Fassade, zur Haustür und zum Gesamteindruck des Hauses passen
  • Der Platz über der Haustür entscheidet über die Vordach-Befestigungsart
  • Die Ableitung von Regenwasser und Schnee muss berücksichtigt werden

welchen Materialien soll das Vordach bestehen?

Für die Materialauswahl versteht es sich von selbst, dass die verbauten Materialien über Jahrzehnte hinweg witterungsbeständig sein müssen. Frost, Hitze, Feuchtigkeit und UV-Strahlung dürfen die Materialien nicht angreifen und die Oberflächen nicht unansehnlich werden lassen. Bei sehr günstigen Vordächern aus Aluminium oder Stahlblech ist leider festzustellen, dass die Oberflächen angegriffen werden und z. B. Lackstellen abplatzen. Die Verwendung von Kunststoff-Gläsern ist ebenfalls kritisch zu betrachten, da es auch hier zu Beeinträchtigungen resp. Eintrübungen, Haarrissen u.ä. durch die Sonneneinstrahlung kommen kann.
Ein Vordach aus Holz und mit Dachpfannen kann sehr beständig sein. Jedoch ist jedes Holz-Bauteil in gewissen Abständen zu pflegen bzw. zu streichen um dauerhaft ansehnlich und tragfähig zu bleiben. Der größte Nachteil solcher Vordächer liegt jedoch darin, dass sie kein Licht durch lassen und der Hauseingang so schnell wie ein dunkler Tunnel wirken kann.
Eine Material-Kombination aus Edelstahl und Glas (echtes Mineralglas) ist hier die beständigste Variante und für ein Vordach die beste Lösung. Die Baustoffe sind extrem witterungsbeständig, stabil und transparent. Dies ermöglicht schlanke, dezente Konstruktionen aus Edelstahl, die mit einer Dachfläche aus Glas kombiniert werden. Sie erhalten so ein Vordach, welches die o.g. Hauptzwecke perfekt erfüllt und dabei dezent und harmonisch an fast jede bauliche Situation angepasst werden kann.
Unsere Meinung zum Vordachmaterial:

  • Alle Materialien am Vordach müssen über Jahrzehnte witterungsbeständig sein
  • Dächer mit Holz bedürfen i.d.R der Wartung bzw. Pflege
  • Ein Vordach mit Dachpfannen nimmt viel Licht im Eingangsbereich
  • Kunststoff-Gläser können mit der Zeit milchig und spröde werden
  • Edelstahl und Glas (ESG/VSG) sind ideale Materialien für den Vordach-Bau

Wie stabil muss das Vordach sein?

Für die Tragfähigkeit eines Vordachs müssen Wind- und Schneelasten berücksichtigt werden, die je nach Region unterschiedlich definiert sind. Im Regelfall erfüllen alle Vordächer sämtliche geltende Anforderungen und gehen in ihrer Belastbarkeit deutlich über diese hinaus.

Braucht ein Vordach eine Baugenehmigung?

Je nach Größe, Ausführung und regionalen Besonderheiten kann der Anbau eines Vordachs der baurechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen. Hier empfiehlt es sich, schon im Vorfeld Kontakt zu Ihrer zuständigen Behörde aufzunehmen und die für Sie geltenden Anforderungen abzuklären. Im Normalfall spricht jedoch nur selten etwas gegen die Erteilung einer Genehmigung für den Vordach – Bau.

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